Verbandsdeponie Rennersdorf
Allgemeines
| Lage |
Nähe Stolpen (Landkreis Sächsische
Schweiz) |
| Fläche |
ca. 2,1 ha |
| Nutzung |
Aufhaldung in einer Talaue der Wesenitz;
seit 1978 Ablagerungsstelle für ca. 100.965 m³
Siedlungsabfälle und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle;
seit Juli 1995 ist ZAOE Eigentümer der Deponie; Schließung
der Deponie 1996 aus wirtschaftlichen Gründen |
| Kosten |
für den Abschluss gesamt: ca. 1,26
Mio. Euro |
Sanierung und Abschluss der Deponie
| 1996 |
Installation eines Grundwasserpegels als
Anstrommessstelle
Errichtung einer Speicheranlage für das Sickerwasser
temporäre Abdeckung des Deponiekörpers mit einer
Kunststoff-Folie |
| 1999 |
Errichtung von zwei Grundwasserpegeln |
| 2000 |
Sanierung des Einlaufes für unbelastetes
Niederschlagswasser in die Wesenitz |
| 2001 |
Endgültige Abdichtung
- hochverdichtete mineralische Dichtungsschicht
- darauf: Kunststoffdichtungsbahn
- darauf: Drainagematte
- 1,50 m starke Schicht Rekultivierungsboden mit Entgasungsfenster
- zum Abschluss wird begrünt und das Gelände rekultiviert
|
Die Deponie war bereits 1996 für die Ablagerung von unbehandelten Restabfällen geschlossen und vorübergehend mit einer Folie abgedeckt worden. Der weitere Betrieb dieser Deponie war für den Verband unwirtschaftlich, da im Raum Sebnitz zu dem damaligen Zeitpunkt zwei Deponien betrieben wurden. Eine Gasbildung im Deponiekörper ist nicht mehr messbar. Am höchsten Punkt der Deponie ist ein Sicherheitsfilter eingebaut. Dabei handelt es sich um einen Schacht, der bis auf die ehemalige Mülloberfläche reicht. Der Schacht ist mit Rindenmulch gefüllt. Damit können eventuell entstehende Gase gebunden werden. Zur Sicherheit führt der ZAOE zweimal im Jahr Gasmessungen durch.
Für die Nachsorge bis zu 30 Jahre danach müssen ca. 2,81 Mio. Euro eingeplant werden.