Tipps zum Umweltschutz

Umweltprobleme machen vor Grenzen nicht halt. Der Klimawandel, der Verlust von Arten und Lebensräumen, die Zerstörung der Ozonschicht oder weniger werdende Ressourcen betreffen alle Menschen auf dem Globus.

Aber jeder Mensch kann mit kleinen Veränderungen in seinem Alltag zum Schutz unserer Umwelt beitragen. Hier ein paar Tipps:

Tipp 1
Durch "Bitte keine Werbung"-Aufkleber am Briefkasten vermeiden Sie überflüssige Prospekteinwürfe. Abonnieren Sie Werbematerial nur online, das spart Papier und schont die Umwelt.

Tipp 2
Papier kann doppelseitig verwendet werden. Ist kein Platz mehr für Notizen, kommt es in die blaue Tonne! Daraus wird neues Papier hergestellt, zum Beispiel für Zeitungen.

Tipp 3
Geben Sie der Kunststofftüte einen Korb und nutzen Sie stattdessen eigene Einkaufstaschen oder -beutel für Ihre Besorgungen.

Tipp 4
Abgepackte und verschweißte Waren verursachen oft unnötigen Abfall. Besser zu Produkten greifen, die wenig oder gar nicht verpackt sind und Luftverpackungen oder sogenannte Portionsverpackungen vermeiden.

Tipp 5
Statt Alufolie oder Kunststofftüten lieber praktische Brotboxen für das Frühstück in der Schule, dem Büro und auf Reisen verwenden.

Tipp 6
Einwegverpackungen vermeiden und lieber auf Mehrweg setzen. Eine Mehrwegflasche aus Glas wird im Durchschnitt über 50mal wieder befüllt.

Tipp 7
Auf Partys den Gästen Speisen und Getränke lieber auf „echtem“ Geschirr servieren, nicht auf Einweggeschirr aus Pappe oder Kunststoff.

Tipp 8
Besser zu Nachfüllverpackungen greifen. Vor allem Sanitär- und Hygieneartikel werden als Nachfüllvariante in Drogeriemärkten angeboten.

Tipp 9
Durch gute Planung nur die Lebensmittel kaufen, die auch wirklich gebraucht werden. Frische, möglichst lose und regionale Lebensmittel sind meist gesünder, entlasten die Umwelt durch kürzere Transportwege und es fallen weniger Verpackungen an.

Tipp 10
Beim Kauf von Elektrogeräten auf eine solide Verarbeitung achten. Die Geräte halten länger und lassen sich zumeist besser reparieren.

Tipp 11
Statt Batterien lieber Akkus zum Wiederaufladen oder Geräte mit Stromanschluss verwenden.

Tipp 12
Gut erhaltene Möbel, Kleidung und Haushaltsgegenstände können gemeinnützigen Organisationen (Soziale Möbeldienste, Kleiderkammern) überlassen werden. Auf Flohmärkten, in Antiquariaten und Secondhandläden können gut erhaltene Sachen sogar verkauft und gekauft werden.

Tipps zur Vermeidung von Lebensmittelabfällen

„Zu gut für die Tonne“ – der Kampf gegen Lebensmittelabfälle

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft informiert, dass jedes achte Lebensmittel, das wir einkaufen, in der Tonne landet. So wirft jeder pro Jahr durchschnittlich 82 Kilogramm Lebensmittel weg (Studie Universität Stuttgart, 2012, gefördert durch das Bundesministerium) – das entspricht etwa zwei vollgepackten Einkaufswagen. Darin enthalten sind 44 Prozent Obst und Gemüse, 20 Prozent Back- und Teigwaren und 12 Prozent Speisereste.

Die meisten Lebensmittel, die im Müll landen, gehören dort nicht hin. So wird in erster Linie nicht tatsächlich Verdorbenes weggeworfen, sondern Produkte, die nicht mehr gut und appetitlich genug erscheinen. Bedenkenlos wird auch entsorgt, was für verdorben gehalten wird, es aber meistens gar nicht ist.

Wer Lebensmittelabfälle reduziert, kann richtig Geld sparen: Aufs gesamte Jahr gesehen, wandern pro Person Lebensmittel im Wert von rund 235 Euro in die Tonne.

Hier ein paar Tipps, wie Lebensmittelabfälle verringert werden können: (Quelle: Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft)

Tipp 1: Richtig planen
Jeder sinnvolle Einkauf beginnt zu Hause. Regelmäßig sollten die vorhandenen Lebensmittel überprüft werden. Dazu zählt auch, was vordringlich aufgebraucht werden muss.

Empfehlenswert ist, den Grundbedarf und die Woche zu planen.

Für den Grundbedarf sollte notiert werden, was in Kühlschrank, Vorratsschrank, Gefrierfach oder Gefriertruhe nicht fehlen sollte - je nach Größe des Haushalts und der eigenen Vorlieben. So können zum Beispiel Nudeln und Reis, Mehl, Salz und Zucker, Gewürze im Küchenschrank;
Eier, Käse, Butter im Kühlschrank; Gemüse, Fischfilet, Fleisch und Brot im Gefrierschrank bevorratet werden.

Für die Wochenplanung sollten Fragen wie der tägliche Speiseplan, Resteverwertung und Besuch beantwortet werden. Hilfreich ist dann, einen Einkaufszettel zu schreiben.

Tipp 2: Aufbewahrung der Lebensmittel
Das A und O für Lebensmittel ist die richtige Lagerung. Günstig ist eine Grundausstattung mit verschließbaren Dosen, Frischhaltefolie, getrennte Obstschalen und eine Brotbox.

Geöffneter Joghurt oder Quark zieht Bakterien an: deshalb schnell verbrauchen und bis dahin mit Frischhaltefolie abdecken. Nicht verbrauchte, offene Konserven sollten sofort in saubere, dicht schließende Behälter aus Glas, Metall oder Kunststoff umgefüllt werden.

Neu gekaufte Lebensmittel immer nach hinten stellen und ältere vorn einräumen. So lässt sich schnell erkennen, was rasch verbraucht werden sollte. Eingemachtes und Eingefrostetes mit dem Datum, an dem es hergestellt beziehungsweise eingefroren wurde, versehen.

Selten benötigte Vorräte wie Gewürze und so genannte Trockenware (zum Beispiel Nudeln) sollten regelmäßig auf Schädlinge kontrolliert werden. Hilfreich ist auch, die Vorratsräume und –schränke regelmäßig von Essensresten, Krümeln und Staub zu reinigen. Befallene Lebensmittel sollten, dicht verpackt, sofort weggeworfen werden.

Tipp 3: Das richtige Kochen
Die richtige Menge beim Kochen ist Erfahrungssache. Wichtige Helfer sind Kochbücher oder das Internet. Bei Fertigprodukten nur so große Packungen kaufen, wie wirklich braucht wird. Nur eine Teilmenge kochen und den Rest für den nächsten Tag aufsparen.

Wer alleine wohnt, kann das gezielt nutzen: Einfach einmalig mehr kochen als gebraucht wird und die Reste portionsweise im Kühlschrank lagern oder einfrieren.

Tipp 4: Reste verwerten
Reste lassen sich nicht immer vermeiden. Sie lassen sich aber ganz einfach aufbewahren. Kleine Reste halten sich gut verschlossen mehrere Tage. Oder gekochte Reste werden eingefroren.

Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft hat im Rahmen der Aktion „Zu gut für die Tonne“ zahlreiche Rezepte für das „Restekochen“ ins Internet gestellt:
https://www.zugutfuerdietonne.de/was-kannst-du-dagegen-tun/besser-essen/rezepte-fuer-reste/rezepte-von-a-bis-z/

Reparieren statt Wegwerfen

Das „RepairCafé“ macht es möglich

Das RepairCafé sieht sich als Hilfe zur Selbsthilfe und ist sozusagen ein „Umsonstladen fürs Reparieren“. Menschen können defekte mechanische und elektronische Gegenstände und Geräte hinbringen und dann gemeinsam vor Ort reparieren.

Das RepairCafé ist in Freital, Tharandt und Dresden zu finden:

Freital, August-Bebel-Straße 3, Umweltzentrum - jeder 2. Donnerstag im Monat, 16 bis 20 Uhr
Tharandt, Pienner Straße 13, Kuppelhalle - jeder 4. Mittwoch im Monat, 16 bis 18 Uhr sowie in Dresden auf der Dürerstraße 89 und auf der Louisenstraße 72.

http://repaircafe.fueralle.org

Tipps zum Gebührenbescheid

Anfang eines jeden Jahres verschickt der ZAOE die Gebührenbescheide an alle Grundstückseigentümer im Verbandsgebiet.

Der Gebührenbescheid enthält die Abrechnung für das vorangegangene Jahr und die Abschlagszahlungen für das laufende Jahr mit zwei Fälligkeiten.

Grundlage für die Berechnung der Abschlagzahlung ist das durchschnittlich verbrauchte Abfallvolumen in Liter pro Person und Woche aus dem vorgegangenen Jahr. Bei Rückfragen sollte die Rufnummer des auf dem Gebührenbescheid benannten Bearbeiters angewählt werden.

Die Gebührenzahler werden um pünktliche Bezahlung gebeten.

Jeweils zirka drei Wochen nach Fälligkeit wird der ZAOE die Säumigen schriftlich mahnen. Dafür gibt es eine Mahngebühr von fünf Euro. Sollte auch dann nicht gezahlt werden, muss der Zweckverband Maßnahmen zur Zwangsvollstreckung einleiten. Diese wird zirka drei Wochen nach dem Mahnschreiben schriftlich angekündigt. Einer der nächsten Schritte ist die Pfändung vor Ort durch einen Außendienstmitarbeiter des ZAOE.

Um solche Maßnahmen zu verhindern, sollten Betroffene rechtzeitig in der Geschäftsstelle vorsprechen, um gemeinsam mit dem ZAOE nach Lösungen zu suchen, zum Beispiel Ratenzahlung.

Ein gutes Mittel, die Zahlungen nicht zu vergessen, ist das Abbuchen der Beträge vom Konto. Eine Einzugsermächtigung kann jederzeit erteilt und auch wieder entzogen werden. Ein Vordruck ist im Internet www.zaoe.de unter „Abfallberatung/Formulare/SEPA-Lastschriftmandat“ zu finden. Auch beim jeweiligen Geldinstitut kann eine entsprechende Ermächtigung erteilt werden.


Tipps zur Biotonne

Nie in die pralle Sonne stellen und Bioabfälle nicht lose in die Biotonne werfen!
Den Behälter nie in die pralle Sonne stellen. Servietten oder Papiertücher können Feuchtigkeit binden und die Gerüche vermindern; ebenso „Strukturmaterial“ wie Äste und Zweige, Blumen, Stauden, Erde, Wurzelwerk. Bioabfälle nicht lose in die Tonne werfen, sondern eingewickelt in Zeitungs- oder Packpapier. Keine Kunststofftüten verwenden!

Der Befall von Fliegenmaden kann vermieden werden!
Küchenabfälle, insbesondere gegarte Speisereste immer in Papier wickeln; die Biotonne mit Papier auskleiden oder wenigstens den Boden mit Zeitungen bedecken. Auch eine Zugabe von Kalkstickstoff ist sinnvoll. Wird dieser mit Gartenkalk oder Gesteinsmehl vermischt, wird die Wirkung noch verstärkt. Keinesfalls Chlorkalk oder Insektenvernichtungsmittel!

Eine eingefrorene Biotonne kann nicht geleert werden!
Den Boden der Tonne mehrschichtig mit Zeitungen belegen und/oder einen Papiersack verwenden; Bioabfälle zusätzlich in Papier einwickeln; die Tonne möglichst nahe an die Hauswand und/oder unters Dach stellen; das schützt vor dem Einfrieren bis zu Temperaturen von ca. -5 °C.

Eine stark verschmutzte Biotonne reinigen!
Möglichst nur mit Wasser reinigen, da Reste von Reinigungsmitteln zu einer Belastung des Kompostes führen können.

Es können auch verdorbenes Fleisch oder Knochen in die Biotonne!
Alle biogenen Abfälle können darin entsorgt werden; insbesondere Fette und Speisereste. Auch gespritzte Schalen von Südfrüchten.

Unkrautsamen können auch in die Biotonne!
Ja, denn anders als beim Komposthaufen, auf dem sie sich vermehren, werden auch Samen durch die höheren Temperaturen bei der technischen Kompostierung abgetötet.

Kastanien- und Eichenlaub dürfen nicht auf den Komposthaufen, aber in die Biotonne!
Viele Kastanien leiden unter einem Schädling, der Miniermotte, deren Eier auch den Winter gut überstehen. Im Humuswerk werden auch die Eier von Schädlingen zuverlässig abgetötet. Deshalb gilt: Gerade krankes Laub unbedingt in die Biotonne. Und auch das „zähe“ Eichenlaub bereitet keine Schwierigkeiten.

Das kommt hinein:
  • Backwaren und Tee
  • Gemüse
  • Grünpflanzen
  • Grünschnitt
  • Hygienepapier
  • Kaffeesatz
  • Kleinmengen Einwickel- und Knüllpapier.
  • kompostierbare Küchenabfälle in haushaltüblicher Menge
  • Reste von Obst
  • verwelkte Blumen


Ein Hochbeet aus Ästen und verrottungsfähigen Materialien

Sind nach dem Baumschnitt noch lange Äste übrig, könnte daraus ein Hochbeet gebaut werden.

Dazu werden vier stabile Äste entsprechend den Maßen des Hochbeetes senkrecht in den Boden geschlagen. Dann wird dahinter mit einer Astdicke Abstand jeweils ein zweiter Pfahl gesetzt.

Nun kann der Zwischenraum mit langen Ästen aufgefüllt werden, so dass ein Gatter entsteht. Hat dieses aufgrund der Form der Äste zu große Lücken, können von innen nochmals dünne Äste als Gatter davor gesteckt werden.

Eine Möglichkeit ist auch, sich aus senkrechten Brettern und einem Abschlussbrett oben einen groben Rahmen zu bauen und dahinter die Äste zu klemmen.

Nun kann das Hochbeet direkt befüllt werden. Nahezu alle verrottungsfähigen Materialien eignen sich dafür. Unten kommen die groben Materialien hin. Um ein Zusammensacken zu verhindern, sollten die Materialien grob gehäckselt werden. Darüber kommen Laub und das ganze Material vom gärtnerischen Frühjahrsputz. Steht Rinder- oder Pferdemist zur Verfügung, so kann dieser mit eingebracht werden. So entsteht Wärme, was gut für eine frühere Ernte ist. Nach oben werden die Materialien immer mehr mit Rohkompost oder Gartenerde angereichert. Den Abschluss bildet die eigentliche Kulturschicht Erde.

Die einzelnen Schichten werden immer wieder verdichtet und trockenes Laub sollte angefeuchtet werden. Soll das Hochbeet länger halten, dann kann es mit Folie ausgekleidet werden.

Viel Material kann so aus dem Garten in einem Hochbeet verschwinden. Und ein Hochbeet ist eine gute Möglichkeit, auf körperlich bequeme Art zu gärtnern.


Tipps für den richtigen Kompost

Günstig für den Komposthaufen ist ein Platz im Halbschatten. Eine 20 cm starke Schicht aus Reisig oder ähnliches als Unterlage schützt gegen „nasse Füße“ und sorgt für die richtige Luftzufuhr.

Abwechselnd sind feuchte und trockene Küchenabfälle und Grünschnitt aufzuschichten, zirka 30 cm stark. Darauf kommt eine dünne Schicht Gartenerde oder halbfertiger Kompost. So weiter verfahren bis zirka 1,50 m Höhe. Ein geringer Wasserzusatz bei sehr trockenem Material fördert die biologische Aktivität im Rottematerial.

Eine Abdeckung aus Stroh oder Erde schützt während der zweimonatigen Rottephase vor zu viel Nässe.

Nach sechs Monaten den Kompost umsetzen und dabei alle Schichten durchmischen und lockern. Eine Abdeckung danach schützt gegen Witterungseinflüsse.


Tipps zum Gelben Sack / zur Gelben Tonne

In den Gelben Sack / Gelben Tonnen gehören alle Leichtverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbunden. Das sind zum Beispiel Getränkepacks, Folien, Gemüse- und Fischbüchsen, Joghurtbecher.
Alle Leichtverpackungen müssen restentleert und löffel- bzw. pinselrein sein.

Nicht hinein gehören stoffgleiche Nichtverpackungen, zum Beispiel Kunststoffschüsseln, Spielzeug, Styropordeckenplatten, Plastikeimer und andere Gegenstände aus dem Haushalt – diese müssen in der Restabfalltonne entsorgt werden. Verpackungen aus Papier und Pappe gehören in den Papierbehälter.

Tipps zum Restabfallbehälter

Keine glühende Asche, Bauschutt oder andere nicht zugelassene Abfälle, zum Beispiel Schadstoffe, einfüllen. Die Behälter dürfen nicht überfüllt werden; der Deckel darf nicht offen stehen. Der Abfall darf nicht verdichtet werden.

Das Einfrieren feuchter Abfälle kann meistens verhindert werden, wenn diese zumindest im Winter in Kunststoffbeuteln gesammelt und erst dann in den Behälter eingeworfen werden. Bewährt hat sich auch, feuchte Abfälle in Zeitungs- oder Packpapier einzuwickeln. Ist der Abfallbehälter doch einmal eingefroren, dann sollte dieser für einige Tage in den Keller oder an einen anderen wärmeren Ort gestellt werden. Die Abfälle tauen dann soweit auf, dass diese zum nächsten Entleerungstermin entsorgt werden können.

Tipps zur Vermeidung von Schadstoffen

Umweltfreundliche Produkte sind mit dem „Blauen Engel“ gekennzeichnet.
Nur Mengen kaufen, die benötigt werden.

Omas Hausmittelchen testen.

Tipps im Umgang mit Schadstoffen

Flüssige und staubförmige Schadstoffe sind getrennt in dichten, fest verschlossenen, deutlich gekennzeichneten Behältnissen abzugeben.

Reste sind keinesfalls zu mischen und sollten sich möglichst im Originalbehältnis befinden.

Batterien und Starterbatterien sowie Altöl können im Handel abgeben werden – es besteht eine Rücknahmepflicht.
Ausgehärtete wasserlösliche Anstrichstoffe können in die Restmülltonne entsorgt werden.
Entleerte Farbbehälter mit dem „Grünen Punkt“ gehören in den Gelben Sack/Tonne.


17 Tipps, um Natur und Umwelt zu schonen

Flaschen aus Glas statt aus Plastik kaufen
Glas lässt sich einfacher recyceln als Plastik. Zwar sind die meisten Kunststoffe nicht mehr so giftig wie früher, aber sie lassen sich schlecht wiederverwerten und werden zudem aus Erdöl gewonnen.

Stoffbeutel statt Plastiktüten
Sie halten länger und können notfalls auch einmal gewaschen werden. Witzige Stoffbeutel können selbst genäht werden, so zum Beispiel aus einer alten Hose oder einem Kleid.

CDs und DVDs bestehen aus wertvollem Kunststoff
Sie bestehen aus wertvollem Kunststoff, gehören aber nicht in den Gelben Sack oder in die Gelbe Tonne. Dennoch sollten sie recycelt werden! Deshalb: Mit Freunden tauschen oder auf dem Wertstoffhof abgeben.

Alte Handys und MP3-Player
Keiner will sie mehr haben. Die Rohstoffe darin sind aber noch brauchbar. Deshalb beim Hersteller oder Mobilfunkanbieter abgeben oder auf einem Wertstoffhof.

Brillen statt Kontaktlinsen
Brille tragen ist lässig und schont die Umwelt. Die Gestelle und Gläser sind langlebiger als Kontaktlinsen und müssen nicht ständig chemisch gereinigt werden.

Fair gehandelte Produkte
Die Erzeuger dieser Produkte erhalten einen festgelegten Mindestpreis. Zudem werden Umwelt- und Sozialstandards bei der Produktion kontrolliert.
Fair gehandelte Produkte erkennt man an den Logos der Fair-Handels-Organisationen GEPA, El Puente, BanaFair und dwp sowie am Fairtrade-Siegel von FLO e.V. Produkte in den Weltläden sind immer fair gehandelt.

Öko-Baumwolle
Für ein normales Baumwoll-Shirt werden 2.000 Liter Wasser und 150 Gramm Pestizide verbraucht. Besser für Haut und Umwelt sind Produkte aus Öko-Baumwolle. Wer sie kauft hilft auch denen, die die Rohstoffe ernten und verarbeiten.

Obst und Gemüse aus der Region
Obst und Gemüse kauft man am besten aus der Region und zur jeweiligen Saison. Das spart unnötige Transportwege, beispielsweise von Weintrauben aus Chile oder Tomaten aus Israel.

Ökologische Landwirtschaft
Perfekt, wenn die regionalen Produkte auch noch bio sind. Denn Ökobauern verzichten nämlich auf chemisch-synthetische Dünger und Pflanzenschutzmittel. Auch Gentechnik ist im Ökolandbau streng verboten.

Ökologische Viehwirtschaft
Jeder Deutsche isst etwa 88 Kilogramm Fleisch. Wer ein glückliches Tier auf seinen Teller schätzt, sollte auf dessen Herkunft achten. Nur fünf Prozent der Rinder, ein Prozent der Schweine und drei Prozent der Masthühner kommen aus ökologischer Viehwirtschaft.

Wäsche waschen
Laut Umweltbundesamt genügt es in Privathaushalten mit gesunden Menschen, dass die Wäsche, auch Handtücher und Bettwäsche in der Waschmaschine bei nur 30 Grad gewaschen wird. Das spart Strom und die Wäsche wird trotzdem sauber.

Wäsche trocknen
Wäschetrockner sind schlimme Stromfresser und brauchen für einen Durchgang dreimal mehr Energie als jede Waschmaschine. Daher sollte die Wäsche, wenn möglich, immer an der frischen Luft getrocknet werden.

Kühlschrank und Gefriertruhe richtig betreiben
Es reicht, wenn der Kühlschrank auf sieben Grad Celsius und die Gefriertruhe auf minus achtzehn Grad eingestellt werden. Und wer sich vorher überlegt, was er essen will, muss nicht vor dem offenen Kühlschrank grübeln und dabei Energie verschwenden.

Wasserkocher nutzen
Wasser für die Nudeln oder für das Gemüse im Wasserkocher erhitzen und dann in einen Topf umfüllen. So kocht es viel schneller. Wichtig dabei: Immer nur so viel Wasser erhitzen, wie wirklich benötigt wird.

Backofen vorheizen
Das muss man nicht! Das Essen wird so oder so gar und kross. Wenn der Backofen ein Sichtfenster hat, sieht man übrigens gut, ob die Pizza fertig ist, ohne den Backofen zu öffnen.

Gekippte Fenster
Dauerhaft gekippte Fenster im Winter sind ein teurer Posten. Besser: Mehrmals täglich fünf Minuten das Fenster weit öffnen und so für einen kompletten Luftwechsel sorgen. Dabei aber die Heizung ausstellen.

Sucht nach der Suchmaschine
Wer hundertmal etwas googelt, verbraucht so viel Strom wie eine 60-Watt-Glühbirne, die 28 Minuten angeschaltet ist. Also lieber mal kurz im Hirn oder im Lexikon nachschauen.

Quelle: Deutsche Energie-Agentur, Rat für nachhaltige Entwicklung, Verbraucher Initiative e.V., Focus, Berliner Zeitung, Bundesministerium für Bildung und Forschung, Greenpeace, Forsa, Wasserstiftung, WWF


Tipps zum Weihnachtsfest

Die etwas andere Verpackung!
Geschenke sollen schön dekoriert und liebevoll verpackt sein. Dazu werden Schachteln, Bänder, Geschenkpapier und andere Utensilien benötigt, die dann nach dem Fest in den Müll fliegen …

Das muss nicht sein! So können für Geschenke alte Zeitungen, gebrauchtes Packpapier, Kalenderblätter und Verpackungen vom letzten Familienfest benutzt werden. Kreative Menschen nehmen auch alte Tapeten, selbst bemalte oder beklebte Kartons. Das spart nicht nur Müll, sondern vor allem Geld. Aber auch Tücher, Schals, Geschirrhandtücher und andere Textilien sind abfallarme Verpackungen. Denn diese sind noch jahrelang ihrerseits dienlich.

Aber auch ein gänzlich unverpacktes Geschenk in einem hübschen Arrangement bringt Freude.

Das langlebige und reparierbare Geschenk!

Wer etwas für die Umwelt tun will, sollte darauf achten, dass das Geschenk langlebig und reparierbar ist. So sollten zum Beispiel Spielsachen den Strapazen im Kinderzimmer standhalten und aus schadstofffreien Materialien hergestellt sein. Elektrogeräte sollten solide verarbeitete Markenprodukte sein. Bei Billigwaren ist das Gehäuse häufig nur verschweißt. Darum lassen sich selbst kleinste Defekte nicht mehr reparieren.

Das Geschenk ohne Müll!
Das richtige Geschenk zu finden, ist oft nicht so einfach. Statt Verlegenheitsgeschenke, die früher oder später im Müll landen, freuen sich die Lieben oft über ein Geschenk, was gar keinen Müll macht. Das sind zum Beispiel eine Einladung ins Konzert, Theater oder in die Oper, ein Gutschein für einen Kinobesuch, eine Telefon- oder Handykarte oder eine Jahreskarte für ein Museum.

Weihnachtsbaumschmuck einmal anders!
Kinder wollen Naschen und was bietet sich da mehr an, als den Weihnachtsbaum mit Schokoladenkringeln, Plätzchen, Schokokugeln, Nüssen, Äpfeln und Apfelsinen zu schmücken?! Selbstgebastelte Sterne aus Stroh oder buntem Papier, Figuren aus Holz oder goldbemalte Hüllen der Eicheln oder Watte für den Schnee können den Weihnachtsbaum wunderbar dekorieren.
Gar nicht verwendet werden sollten Schnee- oder Glitzersprays. Die Spraydosen verursachen Treibhausgase und Schnee oder Glitzer stören bei der Kompostierung des Baumes.

Schlemmen zu Weihnacht!
Durch gute Planung sollten nur die Lebensmittel gekauft werden, die auch wirklich gebraucht werden. Dadurch wird Geld gespart und Lebensmittel verderben nicht. Frische, möglichst regionale Lebensmittel sind meist gesünder, entlasten die Umwelt durch kürzere Transportwege und es fällt weniger Verpackungen an.

Mülltrennung ist das A und O!
Damit der Restabfallbehälter an Weihnachten nicht überquillt, ist richtige Abfalltrennung unerlässlich. Zerknülltes Geschenkpapier, Weihnachtskarten und Kartonagen gehören in die blaue Papiertonne. Verpackungen aus Kunststoff, Verbundstoffen und Metall kommen in den Gelben Sack. Einmalverpackungen aus Glas, zum Beispiel ein Gemüseglas oder eine Weinflasche wandern in den Glascontainer, sortiert nach Farben und kompostierbare Abfälle aus der Küche in die Biotonne oder auf den Kompost.

Für den Restabfall bleiben dann höchstens die Kerzenreste, zerbrochener Weihnachtsschmuck, kaputtes Plastikspielzeug oder Plastikdekoration übrig. Sollte der Restabfallbehälter nicht ausreichen, kann ein vom Zweckverband zugelassener Abfallsack genutzt werden. Zu kaufen gibt es diesen in der Verbandsgeschäftsstelle, auf den Wertstoffhöfen und Umladestationen des Verbandes sowie in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen (vorher bitte nachfragen).


Tipps zur Abfallentsorgung im Winter

Im Winter und bei frostigen Temperaturen können nasse Abfälle im Behälter festfrieren. Deshalb sollten diese nicht lose in den Abfallbehälter gegeben werden. Die Restabfälle können in fest verschlossenen Kunststofftüten entsorgt werden.
Bioabfälle dürfen so nicht entsorgt werden: diese sollten in Zeitungspapier eingewickelt werden. Papiertaschentücher, Papierservietten, Küchenkrepppapier und Eierkartons aus Pappe können auch in die Biotonne – sie saugen zusätzlich die Feuchtigkeit auf. Der Bioabfall sollte locker in die Tonne kommen und nicht zusätzlich gepresst oder gedrückt werden.
Zudem könnte der Behälterboden mit Zeitungen ausgelegt werden. Gegen Anfrieren des Behälterdeckels kann Pappe dazwischen gelegt werden.

Wenn die Möglichkeit besteht, sollten die Restabfall- und Biotonnen möglichst frostfrei, zum Beispiel in der Garage oder unter dem Vordach, aufbewahrt und erst am Tag der Abfuhr bereitgestellt werden. Dabei die Behälter so aufstellen, dass sie nicht unnötig festfrieren.
Ein fest eingefrorener Abfallbehälter kann nicht geleert werden. Durch verstärktes Rütteln des Behälters am Müllfahrzeug kann dieser reißen. Wer sicher gehen will, dass seine Tonne problemlos geleert werden kann, sollte kurz vor der Leerung prüfen, ob der Inhalt locker in der Tonne liegt. Falls nicht, sollte er von der Tonnenwand gelöst werden. Den Müllwerkern ist dies aus zeitlichen Gründen nicht möglich.

Ist der Abfallbehälter doch einmal eingefroren, dann sollte dieser für einige Tage in den Keller oder an einen anderen wärmeren Ort gestellt werden. Übergangsweise könnten zusätzlich ZAOE-Restabfallsäcke verwendet werden. Diese sind gegen Gebühr bei allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, auf den ZAOE-Wertstoffhöfen, Umladestationen und in der Geschäftsstelle des Verbandes erhältlich. Die Abholung ist mit dem Erwerb der Säcke bereits abgegolten.


Schneechaos und Eisglätte über einen längeren Zeitraum.
Was tun, wenn die Müllabfuhr nicht mehr funktioniert?

Schnee und Eis können allen Verkehrsteilnehmern extreme Schwierigkeiten bereiten und das öffentliche Leben teilweise lahmlegen. Dann sind wenig geräumte und gestreute Straßen, nicht ausreichend geräumte Neben- und Anwohnerstraßen, spiegelglatte steilere Straßen, zu eng geräumte Fahrspuren für das Entsorgungsfahrzeug an der Tagesordnung.

Für die Abfallentsorgung bringt das riesige Probleme mit sich: Von Grundstücken könnten über einen längeren Zeitraum die bereitgestellten Abfallbehälter nicht geleert, die Gelben Säcke oder der Sperrmüll beziehungsweise die Elektroaltgeräte nicht abgeholt werden.

So kann die schwierige Situation überbrückt werden, ohne dass es zu einem Müllchaos kommt:

Restabfallsäcke verwenden …

  • Ist der Restabfallbehälter voll, könnten zusätzlich ZAOE-Restabfallsäcke verwendet werden. Gegen Gebühr bei allen Stadt- und Gemeindeverwaltungen, auf den ZAOE-Wertstoffhöfen, Umladestationen und in der Geschäftsstelle des Verbandes erhältlich. Die Abholung ist mit dem Erwerb der Säcke bereits abgegolten.
  • Hat sich die Wetterlage entspannt und die Müllabfuhr funktioniert wieder, können diese Säcke neben den Restabfallbehältern am Entleerungstag bereitgestellt werden. Für den bis dahin nichtgeleerten Restabfallbehälter entsteht selbstverständlich keine Entleerungsgebühr, erst bei Leerung.
  • Ist eine Zwischenlagerung eines Restabfallsackes im Grundstück nicht möglich, so kann dieser am Entleerungstag an die nächste befahrbare Straße bereitgestellt werden.
  • Die Restabfallsäcke und ebenso die Gelben Säcke können auch an allen Wertstoffhöfen bzw. Umladestationen des ZAOE unentgeltlich abgegeben werden.

Restabfallbehälter tauschen …

  • Der kleinere Abfallbehälter könnte gegen einen größeren getauscht werden. Damit kommt man gut über die Wintermonate und ist nicht zwingend auf jeden Entleerungstermin angewiesen. Eine weitere Möglichkeit ist, zusätzlich saisonal über die Wintermonate einen weiteren Abfallbehälter als Reserve anzumieten. In dem Fall kommt nur noch die Behältermietgebühr dazu. Die Entleerungsgebühr wird nur fällig, wenn der Behälter tatsächlich geleert wird.
  • Der größere Abfallbehälter könnte auch in zwei kleinere getauscht werden, die sich dann leichter bewegen lassen. Der Abfallbehälter könnte so an einer anderen Stelle bereitgestellt werden.

Rest- und Bioabfallbehälter an einer anderen Stelle bereitstellen…

  • Ist die Straße nicht befahrbar und können deshalb Rest- oder Bioabfallbehälter über eine längere Zeit nicht entleert werden, so könnten diese, wenn es die Verhältnisse zulassen, zum Entsorgungstermin an die nächste befahrbare Straße gestellt und nach Entleerung zurückgeholt werden.
  • Papierbehälter und die Gelben Säcke sollten im Grundstück so lange zwischengelagert werden, bis sich die Verkehrsbedingungen wieder entspannt haben.
  • Ist das aus Platzgründen nicht möglich, so sind die Papierbehälter und Gelben Säcke ebenfalls an die nächste befahrbare Straße bereitzustellen.

Die Anwohner sollten sich zudem auf den Internetseiten des Verbandes unter www.zaoe.de oder in der Tagespresse informieren.

 

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal (ZAOE)...

...ist ein öffentlich-rechtlicher Zweckverband, gegründet 1992. Seine Verbandsmitglieder sind die beiden Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Dort nimmt er alle abfallwirtschaftlichen Aufgaben wahr.

Wir geben Hinweise, wie Abfälle vermieden und richtig entsorgt werden können und erklären, wie eine Deponie fachgerecht saniert wird und eine Umladestation funktioniert.

Sitemap

© dsl factory - all rights reserved - ZAOE - Tel. 0351 40404-0 - info@zaoe.de - mobile Version - Kein Zugang für elektronisch qualifiziert signierte sowie für verschlüsselte elektronische Dokumente.

© dsl factory - all rights reserved - ZAOE - Tel. 0351. 40 40 40 - info@zaoe.de