Biotonne - bis 31. Dezember 2021 ohne Entleerungsgebühr - Tipps

Aufgrund der zahlreichen Bestellungen der Biotonne kommt es leider zur Verzögerung bei der Lieferung des Behälters. Geschuldet ist dies, dass zum einen die beauftragten Entsorger nur einen begrenzten Lagerplatz für Behälter haben und zum anderen der Hersteller von Behältern aufgrund der bestellten hohen Stückzahl nicht nachkommt. Wir bitten um Verständnis und Geduld. Vielen Dank.
Seit 1. November 2016 wird die Biotonne wöchentlich entleert.

Folgende Größen sind erhältlich: 60, 120 und 240 Liter.


Biotonne – gut für die Umwelt und für den Geldbeutel

Bei konsequenter Trennung der Abfälle und Nutzung einer Biotonne kann Geld gespart werden. Hausmüll wird der Umwelt zuliebe reduziert und aus Bioabfällen entsteht wertvoller Kompost! Der Restabfall verringert sich um die in der Biotonne entsorgten organischen Bestandteile aus Küche und Garten.

Bei gleichem Behältervolumen sind die Entleerungsgebühren für Bioabfall geringer. Bei Nutzung einer Biotonne müsste der Restabfallbehälter nicht mehr so häufig zur Entleerung bereitgestellt werden. Größere Restabfallbehälter könnten gegen Behälter mit kleineren Fassungsvolumen ausgetauscht werden.

Die Biotonne ist eine sinnvolle Ergänzung zum Komposthaufen! Kleingärtner können bequem darin ihre saisonal anfallenden Gartenabfälle entsorgen. Aber auch für die Haushalte, die keinen Garten besitzen und somit die Bioabfälle nicht selbst kompostieren können, ist die Biotonne ein kostengünstiges Angebot, Abfälle umweltbewusst zu trennen.

Die Bioabfallbehälter werden wöchentlich entleert.

Und das kann in der Biotonne entsorgt werden:
  • Backwaren und Tee
  • Gemüse
  • Grünpflanzen
  • Grünschnitt
  • Küchenpapier
  • Kaffeesatz
  • Kleinmengen Einwickel- und Knüllpapier
  • kompostierbare Küchenabfälle in haushaltüblicher Menge
  • Rasenschnitt
  • Reste von Obst
  • verwelkte Blumen
  • zerkleinerte Äste und Weihnachtszweige
  • zerkleinerter Weihnachtsbaum.


Kompostierung im Garten

Wie wird kompostiert?

Jeder kann mit einfachsten Mitteln und auf kleinster Fläche einen Komposthaufen anlegen. Entschieden werden muss sich für einen Kompostbehälter (Komposter) oder einen Komposthaufen an einer geeigneten Stelle im Garten. Die Zersetzung der organischen Substanz erfolgt durch zahlreiche Bodenbewohner. Ihre Aktivität, das heißt die Geschwindigkeit der Zersetzung des Bioabfalls ist abhängig von der Temperatur in und auf dem Boden, von der Feuchte der organischen Substanz, vom Gehalt an Sauerstoff und dem pH-Wert.

Gleiche Grundregeln für Komposter oder Komposthaufen:

Der Standort sollte leicht zugänglich, windgeschützt und halbschattig sein. Bedingungen, die sich leicht mittels Hecke, Sträuchern, hohen Stauden oder Rankern am Gestell erreichen lassen. Gleichzeitig wird dadurch auch ein Sichtschutz erzielt. Es versteht sich von selbst, den Komposthaufen nicht in unmittelbare Nähe eines Sitz- oder Spielplatzes anzulegen. Zur Grundstücksgrenze ist ein Mindestabstand von einem halben Meter vorgeschrieben. Der Komposthaufen darf nicht höher als zwei Meter sein.

Das zu kompostierende Material sollte stets direkten Erdkontakt haben, damit Bodenorganismen in dieses leicht eindringen können. Aus diesem Grund und zur Vermeidung von Staunässe darf der Untergrund nicht verfestigt werden.

Zuerst wird grobes Material, zum Beispiel zerkleinerter Baum- und Heckenschnitt, Äste und Stängel von Stauden und Blumen, bis zu einer Höhe von zwanzig Zentimetern aufgeschichtet. So entsteht eine Drainage, die das überschüssige Wasser ableitet und für Luftzirkulation sorgt.

Anschließend werden Garten- und Küchenabfälle entweder in Schichten oder gemischt aufgebracht. Dazwischen wird immer etwas reifer Kompost oder Erde verteilt, so dass das Material dünn bedeckt ist. So wird der Kompost mit den notwendigen Kleinlebewesen „geimpft“. Dünne Zwischenlagen aus Erde oder altem Kompost fördern die biologische Aktivität im Rottematerial, ebenso ein geringer Wasserzusatz (Gießkanne mit Brause) bei recht trockenem Material. Größere Kompostmengen setzt man am besten in Form einer Tafelmiete (stapelförmiger Komposthaufen) an.

Zur Lockerung und Aktivierung der Rotte sollten Komposthaufen nach sechs Monaten umgesetzt, Klein-/ Eigenkompostierer entleert werden. Das vorkompostierte Material lässt man anschließend bis zur Verwendung sechs Monate zum Fertigkompost reifen.

Länger als ein Jahr sollte Kompost nicht lagern, weil sonst die organischen Substanzen so weit abgebaut werden, dass sie nicht mehr in genügendem Umfang zur Humusanreicherung beitragen.

Wichtige Hinweise für guten Kompost
Das zu kompostierende Material niemals in eine Grube legen, weil der Luftmangel zu Fäulnis und Gestank führt.
Nicht alle Bioabfälle lassen sich gleich gut kompostieren. Auf eine ausreichende Belüftung, Befeuchtung und Temperaturbehandlung der Bioabfälle sollte auch bei der Eigenkompostierung geachtet werden.
Zwiebelschalen, Schnittlauchreste, Kaffee- und Teesatz sind ideales „Regenwurmfutter“. Flachs und Holunder sind gute Pflanzen am Komposthaufen und dienen der Regenwurmförderung.

Grünschnitt

Grünschnitt kann bequem in der Biotonne entsorgt werden.

Die Wertstoffhöfe des ZAOE nehmen Grünabfälle bis zu einem Kubikmeter gegen eine geringe Gebühr an. Größere Abfallmengen können in Eigenregie an Kompostieranlagen, zum Beispielbei der RETERRA Freital GmbH auf der Schachtstraße in Freital kostenpflichtig angeliefert werden.

Anlieferung von Grünschnitt und Verkauf von Kompost

RETERRA Freital GmbH & Co. KG, Schachtstraße 107, 01705 Freital
Telefon0351 641375-5
Fax0351 641375-6
E-Mailjens.eybing@remondis.de

Öffnungszeiten:

Mo - Fr

08:00 - 16:30 Uhr

 

Sa

08:00 - 12:00 Uhr

 

Der Zweckverband Abfallwirtschaft Oberes Elbtal (ZAOE)...

...ist ein öffentlich-rechtlicher Zweckverband, gegründet 1992. Seine Verbandsmitglieder sind die beiden Landkreise Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Dort nimmt er alle abfallwirtschaftlichen Aufgaben wahr.

Wir geben Hinweise, wie Abfälle vermieden und richtig entsorgt werden können und erklären, wie eine Deponie fachgerecht saniert wird und eine Umladestation funktioniert.

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