Feuerwehr proben Ernstfall im Behälterlager Gröbern
Dichter Nebel füllt die Halle, drei Personen gelten als vermisst. Was sich wie ein echter Notfall anfühlt, ist gestern eine geplante Großübung auf dem Gelände des ZAOE: Die Gemeindewehr Niederau lädt gemeinsam mit der Feuerwehr Baßlitz/Lenz aus Priestewitz und der Feuerwehr Meißen zur Rettungsübung im Behälterlager des ZAOE.
Vor Ort sind zwei Übungsleiter der Feuerwehr Ockrilla sowie ein technischer Assistent aus Weinböhla, der die Halle mit Nebelmaschinen einnebelt, um realistische Sichtverhältnisse zu schaffen. Drei Freiwillige aus Weinböhla und Meißen schlüpfen in die Rolle der Vermissten. Eine Drohne begleitet die Übung aus der Luft, um das Geschehen im Nachgang auszuwerten.
Für den Löscheinsatz stehen acht Fahrzeuge bereit, darunter eine Drehleiter, ein Tanklöschfahrzeug und zwei Tragkraftspritzenfahrzeuge. Über 1.000 Meter Schlauchmaterial verbinden entfernte Wasserentnahmestellen mit dem Einsatzort und sichern gleichzeitig den Innenangriff sowie die Versorgung der Drehleiter.
Im Mittelpunkt der Übung steht die Rettung dreier Personen aus der verrauchten Halle. Die beteiligten Wehren nutzen die Gelegenheit, sich mit den örtlichen Gegebenheiten und Besonderheiten des Geländes vertraut zu machen, die im Ernstfall über schnelles Handeln entscheiden. Auch der ZAOE gewinnt aus der Übung wertvolle Erkenntnisse für den Umgang mit der Anlage im Ereignisfall.
Für beide Seiten ist der gemeinsame Trainingstag damit ein Gewinn:
Die Feuerwehren schärfen ihre Ortskenntnis, der ZAOE seine Einschätzung der eigenen Sicherheitsabläufe.
Ein herzlichen Dank an alle Beteiligten.
Ihr ZAOE-Team